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Ausgabe 02/17,  7.  Juni 2017
 
Thema: Mein Coach ist Supervisor/in

Die Mitgliederversammlung der DGSv hat 2016 die Namenserweiterung des Verbandes in Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. entschieden. Die hohe Zustimmung von 90 % hat gezeigt: Die Zeit war reif für diese Entscheidung.

Coaching wie es die DGSv versteht, wird jetzt am Maß der Supervision gemessen. In der DGSv gelten entsprechend hohe Weiterbildungsstandards für das Coaching wie für die Supervision. Damit hat sich die DGSv bezüglich der Qualität der Qualifizierung an die Spitze aller Coachingverbände gestellt.

Der Geschäftsführer der DGSv, Paul Fortmeier, sagt dazu im Journal Supervision 1/2017:„Darum setzt die DGSv Qualitätsmaßstäbe in Supervision und Coaching, sichert die hochwertige Qualifizierung von Supervisor/innen und Coaches, arbeitet an der Professionalisierung von Supervision und Coaching, kooperiert mit der Wissenschaft und fördert den Theorie-Praxis-Transfer.“

Ein Verband hat dabei andere Interessen im Blick als die Forschung. Für die DGSv werden die Unterschiede von Supervision und Coaching durch anfragende Kund/innen gemacht. Die professionellen Antworten der Kolleg/innen orientieren sich an Anfragen, Auftragsanalysen, Kontrakt und eigener Kompetenz. Forscher/innen nehmen in der Regel Forschungsaufträge an, die sich mit der Supervision oder mit dem Coaching befassen. Für die Wissenschaft ist eine systematische Unterscheidung von Supervision und Coaching wichtig.

In diesem Dossier stehen nun Forschungsfragen zum Coaching im Vordergrund. Sie werden sehen, dass vieles von dem, was angedacht wird, Fragen und Themen sind, die ebenso auf die Supervision zutreffen.

 
  „Profession Coach“  
 

Die Coachingverbände in Deutschland haben sich zu einer Interessengemeinschaft zusammengeschlossen, die den Round Table der Coachingverbände bildet. Sie haben das Ziel, die Qualität des Coaching zu sichern und Kund/innen Orientierung bei der Suche nach gut qualifizierten Coaches zu geben. In ihrem gemeinsam veröffentlichten Papier „Profession: Coach“ nehmen sie miteinander abgestimmte Grundaussagen zur Profession des Coachs vor.

 
  Welchen Fragen gehen Wissenschaftler/innen nach?  
 

In ihrem Beitrag „Die Zukunft der Coachingforschung“, der 2011 in der Zeitschrift Organisationsberatung, Supervision, Coaching (OSC) erschienen ist, nehmen Heidi Möller und Silja Kotte eine kritische Bewertung des Forschungsstandes zu „Wirksamkeit und Wirkfaktoren“ vor.

 
  Evaluation von Coaching
 
 

Anne Jansen, Eveline Mäthner und Thomas Bachmann gehen in ihrem Beitrag "Evaluation von Coaching“ der Frage nach, welche Einflussgrößen zu einem erfolgreichen Coaching beitragen. Auf diese Weise wollen sie eine systematische Evaluation und Qualitätsicherung von Coaching schaffen. Für diese Untersuchung wurden Coachs und Klient/innen zur Wirksamkeit von Coaching befragt.

 
  Einzel-Coaching in Organisationen  
 

In ihrer Magisterarbeit im Bereich der Bildungswissenschaft setzt sich Johanna Hein mit dem Thema der Wirksamkeit von Coaching in Unternehmen auseinander. Fokussiert wird hierbei auf die in die Organisation hineinwirkende Interaktion zwischen Coach und Coachee.

 
  Wie wählen Betriebe Coaches aus?  
 

Werden Coach-Pools wichtiger? Nach welchen Kriterien wird ein Pool aufgebaut? Können Handlungsempfehlungen für Betriebe hilfreich sein? Romina Henle stellt in einer Untersuchung von acht Großunternehmen fest, dass es bei diesen kein einheitliches Vorgehen gibt. Sie leitet von ihren Experteninterviews mit den Coaching-Verantwortlichen in den Großunternehmen unternehmensübergreifende Kriterien ab, die der Implementierung von Coach-Auswahlprozessen dienen können.

 
  „Wer über Führung spricht, spricht über Macht.“  
 

Was ist Macht im Unterschied zu Einfluss? Dr. Falko von Ameln sieht in seinem Beitrag Macht „als überlegene Chance, seine Ziele in einem sozialen Zusammenhang durchzusetzen“. Orientieren sich Mitarbeitende an ihren Vorgesetzten z. B. auf Grund ihrer fachlichen Autorität sei dies Einfluss. Machtdynamiken fließen in Coachingprozesse ein. 

 
Verantwortlich:
Annette Lentze, Deutsche Gesellschaft für Supervision und Coaching e.V. (DGSv),
Neusser Straße 3, 50670 Köln, Tel: +49-0221-92 00 4-0.
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